157 mit „Rotkäppchen“, „Hans im Glück“ und „Rapunzel“ vielversprechend benannt waren. Noch am selben Tag ging es los, das Abenteuer. Kaum waren sie unterwegs durch den wilden Knüllwald, begegneten ihnen auch schon die ersten wilden Tiere. Hirsche mit riesigen Geweihen, zwei furchteinflößende Bären und dann, im Dickicht verborgen, stand er vor ihnen, groß, grau, seit Jahrhunderten gejagt und gefürchtet: Meister Isegrim, Canis Lupus, oder einfach: der Wolf. Die furchtlosen Sieben (plus Zwei) zogen mutig weiter, trotzten auch der Gefahr der Wildschweinfütterung und kämpften sich tapfer zurück in ihre Behausung, wo sich der Tag im sanften Lampenlicht mit uralten Spielen dem Ende neigte. Mutig ging es am zweiten Tag hoch hinaus. Sie erstürmten eine Anhöhe der Stadt Chassella, um dem Monument des großen Helden Herkules aus alten Zeiten zu huldigen. Ihr Weg zurück führte sie auf Pfaden, die bereits Könige und Kaiser, Landgrafen und Kurfürsten beschritten hatten – eine 350 Meter lange Kaskadenanlage, die sich den Berg hinunter zum Schloss Wilhelmshöhe und darüber hinaus erstreckt. Diese Anlage ist Teil des Weltkulturerbes und Zeugnis europäischer Bau- und Gartenkunst. Angespornt und beeindruckt von der Magie dieses Ortes suchten die Abenteurer nach weiteren Schätzen. Es dauerte nicht lange, da wurden sie auch schon fündig – in der GRIMMWELT. Hier trafen sie nicht nur auf Märchenszenen und Möbelstücke, die die Gebrüder Grimm zu Lebzeiten genutzt hatten. Sie erfuhren auch, dass die Brüder Jakob und Wilhelm nicht nur berühmte Märchenonkel waren, sondern dass ihr größtes Projekt die Entstehung des Deutschen Wörterbuches war. Am dritten Tag ihrer Reise ging es in die Lochbachklamm. Über Stock und Stein, Holzbrücken und saftige Wiesen bewältigten sie den Lochbachpfad, der sie mit faszinierenden Ausblicken über das Rinnetal, zu Knüllköpfchen und Eisenberg belohnte. Am letzten Tag wartete noch ein weiteres Abenteuer. Nachdem die Sieben (plus Zwei) die Burg Hohenberg in Homberg Efze erklommen und den Silbersee mit drei Booten überquert hatten, erwartete sie eine rasante Fahrt mit magischen Gefährten durchs Märchenland. Und husch, husch, waren sie wieder zurück im Forsthaus, glücklich und zufrieden. Und wenn sie nicht…, ach, Ihr wisst schon: Ende gut, alles gut. INTERNAT Familienfahrt Schwarz vom 19. - 22.09.2022 Schuljahr 2022/2023
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