Gilden und Wahlpflichtfächer Schuljahr 2021/2022 131 INTERNAT Fechten Martin Batzel Glückwunsch, Peter Eifler: Der Trainer der Hohenwehrdaner Fechter begann vor 50 Jahren mit seinem Sport. Er war zehn. Schon damals machte für Peter Eifler den Reiz des Fechtens aus, „dass man sich immer wieder im Kampf mit dem Gegenüber messen muss“. Fechten vergleicht er mit einer Partie Schach: „Du musst deine Taktik ausarbeiten, die des Gegners erkennen und seine Bewegung studieren.“ Für Fechten braucht man Disziplin, Konzentration, Ehrgeiz, ein gewisses Maß an Fitness und viel Geduld. Fechten ist für Peter Eifler Kampfsport, es geht um Sieg oder Niederlage. Lohn für die Mühe ist der Titel des Vize-Europameisters bei den Senioren in den 2000er Jahren. Die Medaille hängt heute in einer Vitrine im Eiflerschen Wohnzimmer in Alsfeld, die Urkunde abgeheftet in einem Ordner. Mit 28 Jahren wird Peter Eifler Trainer, sein Ausbilder ist die Fechtlegende Emil Beck in Tauberbischofsheim. Eifler hat sich da längst entschieden, gegen Leichtathletik und Judo, für das Fechten. „Das faszinierte mich mehr.“ Eiflers Tochter Larissa, U23-Europameisterin im Säbel, führt die deutsche Damen-Rangliste an – wie soll sie auch anders? Der Vater seit 35 Jahren Fechtlehrer und Ausbilder, der Onkel im Vorstand des Fechtclub Tauberbischofsheim und Leiter des Fechtinternats. Peter Eifler war zehn Jahre lang Trainerausbilder an der Deutschen Fechtakademie in Warendorf, leitete das Landesleistungszentrum in Alsfeld, heute ist er Cheftrainer des TV Wetzlar. Seit einem Vierteljahrhundert gibt Eifler sein Wissen an die Fechter von Schloss Hohenwehrda weiter. Ohne die Frage nach den Musketieren geht’s nicht im Gespräch. Eifler wählt aus dem Trio Athos aus; er schätzt dessen Ruhe, überlegt handelnde Art.
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