325 Lehrerband begann und später mit einem erfahrenen DJ fortgeführt wurde. Danke für einen absolut runden Abschluss eines anstrengenden, aber auch angenehmen und erfolgreichen Schuljahres. FESTE Rhododendron-Fest am 11.07.2025 Schuljahr 2024/2025 Rede des Internats- und Schulleiters Jörg Müller Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, heute stehen wir hier, am Ende eines Kapitels und am Anfang eines neuen. Ein Tag, an dem wir uns von unseren Absolventen verabschieden – und obwohl dieser Moment voller Freude und Stolz ist, lässt er uns auch einen Hauch von Wehmut spüren. Es ist ein Moment, in dem wir uns fragen, was wir alles zurücklassen, was wir vermissen werden, und was uns von diesem Abschnitt unseres Lebens für immer begleiten wird. Wie in jedem Jahr bezieht sich meine Rede wieder auf – und leitet über in – einen Song, den ich zum Thema passend ausgesucht habe. Der deutsche Singer-Songwriter Johannes Oerding hat in seinem Lied „Wenn du gehst“ eine Zeile gesungen, die mich in den letzten Tagen sehr beschäftigt hat: „Wenn Ihr geht, dann lasst ein bisschen was von Euch hier bei mir.“ Dieser Satz trifft den Kern dessen, was wir heute erleben. Ihr geht, liebe Absolventen – aber Ihr lasst etwas von Euch zurück. Etwas, das uns für immer begleiten wird. In den letzten Jahren habt ihr uns hier in der Schule mit Eurem Wissen, Euren Ideen und Eurer Energie bereichert – wenn Ihr auch gelegentlich sehr sperrig und anstrengend sein konntet. Ihr wart nicht in erster Linie Schülerinnen und Schüler für uns, sondern vor allem auch Persönlichkeiten, die mit ihren Träumen, ihren Ängsten, ihren Stärken und Schwächen hierher gekommen sind. Und wie im Lied beschrieben: „Der Mensch ist irgendwie komisch, weil er viel zu oft, das was er hat, vergisst.“ Oft merken wir erst dann, was uns wirklich wichtig ist, wenn es nicht mehr da ist. Aber heute wollen wir uns nicht nur auf das Vermissen fokussieren, sondern auf das, was bleibt. Ihr habt uns nicht nur Eure Schulzeit geschenkt, sondern auch Eure Herzen. Ihr habt das Internat belebt, in der Klasse diskutiert, gelernt, gelacht und immer wieder einmal auch gezweifelt. Ihr habt Euch gegenseitig unterstützt und seid über Euch hinausgewachsen. All das wird uns fehlen – und doch wird es uns auch weiterhin begleiten. Denn es bleibt ein „bisschen was von Euch hier bei uns“, in jedem Klassenzimmer, in jeder Internatsfamilie, in jedem Moment, den wir gemeinsam verbracht haben. Vielleicht fühlt es sich für Euch auch seltsam an, jetzt aufzubrechen. Es ist wie ein Flugzeug ohne Flügel, wie ein Strand ohne Sand, wie ein Lied ohne Melodie. Es wird anders sein, ohne die vertrauten Gesichter, ohne die Geräuschkulisse bei den Mahlzeiten, ohne das Morgensingen und ohne die Kapellen. Aber genau diese Veränderungen, diese Neuanfänge, sind es, die Euch voranbringen. Sie lassen Euch wachsen, sie machen Euch zu dem, was Ihr noch werden könnt. „Wie ein Ballon ohne Luft, oder ein trockener Fluss“,
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