Projektwoche vom 07.07. - 11.07.2025 Schuljahr 2024/2025 SCHULE 74 Projektwoche vom 07.07. - 11.07.2024 Madeleine Holinej Gesundheit und Nachhaltigkeit. Zwei Worte, die die Gemüter spalten. Manch einer verdreht genervt die Augen, hoffend, dass dieser „Trend“ bald aufhören möge. Andere jedoch erkennen darin zwei Werte, die für die Zukunft eines jeden Menschen maßgeblich sind. Unsere Schülerinnen und Schüler sind grob zwischen 10 und 20 Jahre alt. Idealerweise sollen sie in den nächsten 70 Jahren noch einen gesunden Planeten und einen gesunden Körper haben. Deshalb lief die Projektwoche im Jahr 2025 einmal mehr unter diesem Motto. Aber was bringt es, wenn ich weniger Auto fahre, während die Millionäre dieser Welt in Privatjets zu Hochzeiten in Venedig fliegen? Berechtigte Frage. Aber was wäre eine Schule, wenn sie nicht die Hoffnung hätte, dass ihre Schützlinge eines Tages für positiven Wandel mitverantwortlich wären? Um die Welt zu retten, muss man selbst natürlich gesund bleiben und Bewegung ist dafür unerlässlich. Die Projekte „Kanu“, „Biking“ und „Wandern“ boten die Möglichkeiten, in der Woche körperlich aktiv zu werden und der Natur näher zu kommen. Die Natur stand auch im Mittelpunkt bei „ReNature“. Eine lang vernachlässigte Blühwiese am Tennisplatz wurde bereinigt und wird so bald wieder mehr Artenvielfalt und eine Lebensgrundlage für Amphibien und Insekten, wie die für den Menschen unverzichtbare Biene, bieten. Und was hat mein persönlicher Konsum mit Nachhaltigkeit zu tun? Dass T-Shirts für 3€ nicht unter fairen und nachhaltigen Aspekten hergestellt werden können, ist wohl jedem klar. Der Besuch des Weltladens in Fulda führte zu einem noch tieferen Verständnis von Fair Trade. Viele traditionelle Künste sind heutzutage fast in Vergessenheit geraten. Milch kommt aus dem Kühlregal im Supermarkt und Kühe sind lila. Im Projekt „Make a Milk“ stellten die Teilnehmenden Produkte wie Brot und Käse selbst her. Erst wenn wir uns bewusst machen, woher unsere Lebensmittel kommen, wie viel Arbeit dahinter steckt und warum Abgepacktes und Fertigprodukte uns nicht guttun, lernt man den Wert von Selbstgemachtem wieder mehr zu schätzen Auch in der „Vegetarischen Küche“ war man kulinarisch fleißig. Täglich kurz vor dem Mit-tagessen bewertete ganz Schloss Hohenwehrda die Gerichte, die gekocht worden waren. Dass in Zukunft der Fleischkonsum zurückgehen muss, um die Umwelt und die eigene Gesundheit weniger zu belasten, ist heutzutage vielfach belegt. Und dass Gerichte auch ohne Fleisch schmecken können, hat nun auch das Projekt bewiesen. Die Auswirkungen von ungesunder und hochkalorischer
RkJQdWJsaXNoZXIy MTk5OTE2MA==